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Warum eine Vermarktungsfirma?

Der Wandel im Medienmarkt hat nicht nur Auswirkungen auf den Lesermarkt, sondern hat das Werbe-Vermarktungsgeschäft dramatisch verändert.

Mehr Medien kämpfen um einen stagnierenden Werbemarkt!

Dies hat enorme Auswirkungen auf die Medienvermarktung:

• Konzentrationsprozess
• Angebotsbündelung
• Mehrwert für den Kunden (mehr für weniger)
• verlangt werden intelligente, ungewöhnliche Lösungen für abverkaufsstarke Medienkommunikation

Der Service- und Beratungsaufwand ist heute deutlich höher, um gemeinsam mit den Marktpartnern effektive und kreative Kommunikationslösungen zu finden. Dafür braucht es die richtigen Strukturen und vor allem starke Kommunikationsplattformen.

Beide Zeitschriften-Töchter der WAZ (Gong Verlag und WZV Verlag in Düsseldorf) haben auflagen- und reichweitenstarke Titel mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis – hohe Auflagen, hohe Reichweiten, kleine Preise, saubere Auflagenstrukturen und enorm response-, also abverkaufsstarke, Medien.

Was nützen dem Kunden teuere, super kreative Werbeideen, wenn sie dann in Medien mit homöopathischer Reichweite sozusagen vor leeren Rängen aufgeführt werden?

Beide Verlage sind in einem Zeitschriftensegment präsent, das hochattraktiv aber hart umkämpft ist. Das Segment der Frauenzeitschriften ist das werbestärkste Printsegment.

Der Gong Verlag war bisher im Teilsegment der wöchentlich unterhaltenden Frauenzeitschriften mit nur einem Titel (die aktuelle) unterwegs – eine starke Marke mit hoher Auflage und hoher Reichweite.

Unser Schwesterverlag WZV war in diesem attraktiven Segment bisher mit 4 großen Titeln präsent und hat im Mai dieses Jahres den Premium-Titel Frau im Spiegel dazu gewinnen können.

Zusammen sind wir im attraktiven Segment der wöchentlichen unterhaltenden Frauenzeitschriften Auflagen- und Reichweitenführer, vor Bauer und Burda. Jetzt können wir Synergien besser nutzen und dem Markt ein hochattraktives Paket an auflagenstarken Frauentiteln für kreative, abverkaufsstarke Werbeideen anbieten und wir können bei wachsender Titelpalette durch die gemeinsame Vermarktung auch Einsparpotenziale bei der Marktkommunikation erreichen ohne die Schlagzahl zu verlangsamen oder die Qualität unserer Servicetools zu beschneiden.

Und mittelfristig wollen wir uns auch als Vermarkter für Titel anderer Verlage positionieren.

Alle Verlage halten schon Ausschau nach verlagsübergreifenden Kooperationen im verlagswirtschaftlichen Bereich.

Die Controller nehmen zunehmend Einfluss auf die Marketingausgaben – es wird sehr genau geprüft, welche Spendings wirklich sein müssen und was sie bringen.

Das ist bei unseren Kunden so – aber auch bei den Medien. Ein Mindestmaß an Servicestandard und Marktkommunikation müssen sie aber für ihre Titel leisten, um im Wettbewerbsumfeld mit den TOP-Vermarktern mitspielen zu können.

Kleine und mittelständische Verlage werden sich hier bei eher sinkenden Werbeerlösen schwer tun, mitzuhalten.

Eine starke Vermarktungseinheit bietet sowohl intern wie auch für unsere Kunden durch optimierte, leistungsstarke Angebote große Vorteile, von denen eben zukünftig auch Fremdverlage profitieren können, die zwar vielleicht 1-2 gute Titel im Lesermarkt platziert haben, für die sich jedoch bei einem so kleinen Portfolio kein personalintensiver Vermarktungsapparat rechnet.

Nur große und gute Vermarkter können mittelfristigen Marktzugang sichern.

Heute sind wir im Umfeld der Printvermarkter – wenn man bei Springer und GWP die Zeitungen dazu zählt – auf Platz 10. Das ist ein guter Platz – aber je weiter vorne wir uns platzieren können, um so mehr Schlagkraft können wir entfalten.