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2008

Der Markt der Programmzeitschriften in Deutschland

Auflagengewinner gegen den Markttrend.
Die Programmzeitschriften, das größte Segment des deutschen Zeitschriftenmarktes, liegen stabil im Trend des Gesamtmarktes. Während dieser bei der verkauften Auflage im Jahresvergleich 2009 zu 2008 laut IVW im 1. Quartal leicht um 1,2 Prozent nachgibt, verbuchen die Programmzeitschriften im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 1,6 Prozent. Doch es gibt klare Erfolgssignale vom Lesermarkt: Fünf der acht IVW-Auflagengewinner kommen aus dem Gong Verlag! Diese Gong-Titel gewinnen gegen den Trend:

GEWINNER 1:
TV 4 Wochen: Topseller gegen den Trend

Der Topseller TV 4 Wochen schreibt seine Erfolgsgeschichte auch im 1. Quartal 2009 fort: Mit einem starken Plus von 29 Prozent bei der verkauften Auflage gegenüber dem Vorjahresquartal auf nun 242.949 Exemplare ist dieser Gong-Titel größter Auflagengewinner im Segment der Programmzeitschriften!

GEWINNER 2:
TV Sudoku: Zweistellig beim Zuwachs

Mit TV Sudoku kommt auch der zweitgrößte Auflagengewinner bei den Programmzeitschriften aus dem Gong-Verlag. Der Monatstitel mit großem Rätselteil legt im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 122.538 verkaufte Exemplare zu – ein zweistelliges Auflagenplus von knapp 18 Prozent.

GEWINNER 3:
nurTV: Spitze im Segment
Im Segment der 4-wöchentlichen Programmzeitschriften ist nurTV laut IVW I/2009 mit einem Auflagenplus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nun 606.914 verkaufte Exemplare weiterhin klar die Nummer 2 im Lesermarkt. Mit einem TAP von € 15,41 ist nurTV die Nummer 1 in Sachen Wirtschaftlichkeit in diesem Segment!

GEWINNER 4:
TV Piccolino: Erneut auf Erfolgskurs

Die 14-tägliche Pocket-Programmzeitschrift TV Piccolino ist der vierte IVW-Gewinner aus dem Gong Verlag. Mit einem deutlichen Plus von fast 5 Prozent bei der verkauften Auflage im 1. Quartal 2009 gegenüber Vorjahr liegt der Programmtitel weiter auf dem eingeschlagenen Wachstumskurs.

GEWINNER 5:
TVdirekt: Erfolgreich im Einzelverkauf
Im Lesermarkt schafft TVdirekt laut IVW I/2009 im Vergleich zum Vorjahr bei der verkauften Auflage ein stattliches Plus von 1,4 Prozent auf 1.177.643 Exemplare, während der Großteil der 14-täglichen Programmzeitschriften deutliche Verluste verzeichnet (TV Spielfilm minus 5 Prozent, TV digital minus 9 Prozent, TV Today minus 10 Prozent, TV Movie minus 13 Pro-zent). Auch im Einzelverkauf hat der Programmtitel seine Spitzenposition weiter ausgebaut und ist mit 1.094.261 verkauften Exemplaren die Nummer 2 am Kiosk hierzulande – weit vor Titeln wie etwa Spiegel, Stern oder Focus.


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Der Gong hat Geburtstag – 60 Jahre!

Am 10. Oktober 1948 kam der Gong als reines Radiomagazin auf den Markt – das Fernsehen war noch nicht geboren. Es war das Jahr der Währungsreform, der Berlin-Blockade und des 1. FC Nürnberg, des ersten deutschen Fußballmeisters nach dem Krieg. In Nürnberg arbeitete auch die erste Redaktion des Gong, der im Sebaldus Verlag erschien – unter der Lizenznummer US-E-112 der US-Militärregierung. Der Gong-Schlag, der zur vollen Stunde im Radio ertönte, stand Pate für den Namen. Im Jubiläumsjahr 2008 erwarten Sie im Gong viele Überraschungen und Sonderthemen. Immer auf diesen Seiten wollen wir Sie mitnehmen auf eine Reise durch 60 Jahre Gong.


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Warum eine Vermarktungsfirma?

Der Wandel im Medienmarkt hat nicht nur Auswirkungen auf den Lesermarkt, sondern hat das Werbe-Vermarktungsgeschäft dramatisch verändert.

Mehr Medien kämpfen um einen stagnierenden Werbemarkt!

Dies hat enorme Auswirkungen auf die Medienvermarktung:

• Konzentrationsprozess
• Angebotsbündelung
• Mehrwert für den Kunden (mehr für weniger)
• verlangt werden intelligente, ungewöhnliche Lösungen für abverkaufsstarke Medienkommunikation

Der Service- und Beratungsaufwand ist heute deutlich höher, um gemeinsam mit den Marktpartnern effektive und kreative Kommunikationslösungen zu finden. Dafür braucht es die richtigen Strukturen und vor allem starke Kommunikationsplattformen.

Beide Zeitschriften-Töchter der WAZ (Gong Verlag und WZV Verlag in Düsseldorf) haben auflagen- und reichweitenstarke Titel mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis – hohe Auflagen, hohe Reichweiten, kleine Preise, saubere Auflagenstrukturen und enorm response-, also abverkaufsstarke, Medien.

Was nützen dem Kunden teuere, super kreative Werbeideen, wenn sie dann in Medien mit homöopathischer Reichweite sozusagen vor leeren Rängen aufgeführt werden?

Beide Verlage sind in einem Zeitschriftensegment präsent, das hochattraktiv aber hart umkämpft ist. Das Segment der Frauenzeitschriften ist das werbestärkste Printsegment.

Der Gong Verlag war bisher im Teilsegment der wöchentlich unterhaltenden Frauenzeitschriften mit nur einem Titel (die aktuelle) unterwegs – eine starke Marke mit hoher Auflage und hoher Reichweite.

Unser Schwesterverlag WZV war in diesem attraktiven Segment bisher mit 4 großen Titeln präsent und hat im Mai dieses Jahres den Premium-Titel Frau im Spiegel dazu gewinnen können.

Zusammen sind wir im attraktiven Segment der wöchentlichen unterhaltenden Frauenzeitschriften Auflagen- und Reichweitenführer, vor Bauer und Burda. Jetzt können wir Synergien besser nutzen und dem Markt ein hochattraktives Paket an auflagenstarken Frauentiteln für kreative, abverkaufsstarke Werbeideen anbieten und wir können bei wachsender Titelpalette durch die gemeinsame Vermarktung auch Einsparpotenziale bei der Marktkommunikation erreichen ohne die Schlagzahl zu verlangsamen oder die Qualität unserer Servicetools zu beschneiden.

Und mittelfristig wollen wir uns auch als Vermarkter für Titel anderer Verlage positionieren.

Alle Verlage halten schon Ausschau nach verlagsübergreifenden Kooperationen im verlagswirtschaftlichen Bereich.

Die Controller nehmen zunehmend Einfluss auf die Marketingausgaben – es wird sehr genau geprüft, welche Spendings wirklich sein müssen und was sie bringen.

Das ist bei unseren Kunden so – aber auch bei den Medien. Ein Mindestmaß an Servicestandard und Marktkommunikation müssen sie aber für ihre Titel leisten, um im Wettbewerbsumfeld mit den TOP-Vermarktern mitspielen zu können.

Kleine und mittelständische Verlage werden sich hier bei eher sinkenden Werbeerlösen schwer tun, mitzuhalten.

Eine starke Vermarktungseinheit bietet sowohl intern wie auch für unsere Kunden durch optimierte, leistungsstarke Angebote große Vorteile, von denen eben zukünftig auch Fremdverlage profitieren können, die zwar vielleicht 1-2 gute Titel im Lesermarkt platziert haben, für die sich jedoch bei einem so kleinen Portfolio kein personalintensiver Vermarktungsapparat rechnet.

Nur große und gute Vermarkter können mittelfristigen Marktzugang sichern.

Heute sind wir im Umfeld der Printvermarkter – wenn man bei Springer und GWP die Zeitungen dazu zählt – auf Platz 10. Das ist ein guter Platz – aber je weiter vorne wir uns platzieren können, um so mehr Schlagkraft können wir entfalten.


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